Kaum ein Thema steht in den letzten Jahren so im Fokus wie die „digitale Revolution“. Fortschreitende Digitalisierung verändert den Alltag in der Produktion, bringt smarte Gebäude, schafft Einsparpotenziale und eine steigende Funktionsvielfalt in der Automatisierung. Prozesse, Konzepte für Wartung und Service profitieren von mehr Flexibilität und Qualität.
Jeden Tag lesen oder hören wir unzählige Berichte und Beiträge, wie stark Industrie 4.0 den Alltag in der Produktion verändert, welche Einsparpotenziale entstehen und wie die steigende Funktionsvielfalt Prozesse, Konzepte für Wartung und Service, Flexibilität und Qualität erhöht und optimiert. Drehzahlvariable Antriebe werden seit über einem halben Jahrhundert eingesetzt. Mit Industrie 4.0 verschiebt sich die Rolle des Frequenzumrichters im Antriebssystem: Vom einst reinen Drehzahlsteller mehr und mehr hin zu einem intelligenten Bestandteil des Automatisierungssystems.
Danfoss Drives, einer der Pioniere im Bereich der elektrischen und elektronischen Drehzahlregelung für alle gängigen Motortechnologien, stattet seine VACON® und VLT® Frequenzumrichter ebenfalls mit immer mehr Intelligenz im Antrieb aus. Möglich machen das rasante Fortschritte in der Mikroelektronik und Speichertechnik, die immer mehr Leistung und Speicherplatz in die Frequenzumrichter bringt. Die Vorteile für Anwender sind einfachere Lösungen für Positionierung, Synchronisierung, Stand-alone-Anwendungen ohne zusätzliche Steuerungen, optimierte Service- und Wartungskonzepte, die deutlich Kosten senken, mehr Sicherheit in den Anwendungen und nicht zuletzt eine insgesamt höhere Verfügbarkeit der Produktionslinie oder Gebäudelösung. Doch was ändert sich bei den Antrieben, wohin führen die intelligenten Funktionen?
Intelligente Umrichter von Danfoss sammeln Daten aus verschiedenen Quellen. Sie kombinieren dafür Signale von internen und externen Sensoren wie beispielsweise Schwingungs- und Drucksensoren. Mit ihrer Edge Intelligence werten sie die wertvollen Informationen lokal im Gerät oder in die Cloud aus und/oder senden die Daten bzw. Auswertungsergebnisse an das unternehmensinterne System weiter. So stehen die Daten dort bereit, wo Anwender sie benötigen
Heute ist ein Frequenzumrichter wesentlich mehr als nur eine Leistungs- und Drehzahlanpassung. Mit der integrierten Rechenleistung und ausgereiften Software übernimmt er eine Vielzahl von zusätzlichen Aufgaben.
Im Netzwerk von Industrie 4.0 spielt der intelligente Frequenzumrichter eine zunehmend wichtigere Rolle. Von der Funktion als externer Sensor in der Anlage ausgehend, überwacht er nicht nur sich selbst, sondern auch angeschlossene Geräte.
Der Begriff Motion Control steht in der Antriebstechnik für eine exakte Positions-, Geschwindigkeits- und Beschleunigungsregelung. Anwendung findet Motion Control in Positionierungsaufgaben sowie Synchronisierung mehrerer Bänder oder Antriebe. Benötigte der Anwender dafür ein aufwendiges Motion Control System bietet Danfoss nun eine Alternative mit Integrated Motion Control im VLT® AutomationDrive.
Jede Anlage benötigt Überwachung und Wartung, um ihre Aufgabe sicher und ohne ungeplante Ausfälle zu erledigen. Was im Büro schon lange selbstverständlich ist, hält jetzt auch im Rahmen von Industrie 4.0 Einzug in den Anlagen. Über die Zustandsüberwachung mit intelligenten Frequenzumrichtern lassen sich Anlagen vorausschauend instand halten . Dies bietet zahlreiche Vorteile gegenüber korrektiven und präventiven Wartungskonzepten.
Intelligente Umrichter sammeln eine Vielzahl von Daten aus verschiedenen Quellen. Sie kombinieren dafür Signale von internen und externen Sensoren wie beispielsweise Schwingungs- und Drucksensoren. Mit Edge Intelligence werden die wertvollen Informationen lokal im Gerät ausgewertet und gegebenenfalls in die Cloud oder an das unternehmensinterne System gesendet.
Anlage oder Maschine benötigen regelmäßige Wartung, gleichgültig, ob sie vor Ort steht oder eine abgesetzte, unbemannte Anlage ist, z. B. eine Pumpstation im Feld. Dabei kann Remote Monitoring ein passende Lösung bieten, das Anwendern Online-Daten für die Echtzeitüberwachung liefert. Das System sammelt alle relevanten Daten und analysiert sie. Damit lassen sich Probleme erkennen und beheben, bevor sie sich auf Prozesse negativ auswirken.
Intelligente Antriebe können diese Leitsysteme entlasten, indem sie eine Vorauswertung vornehmen und zudem als Knoten für zusätzliche Sensoren fungieren, ohne externe Verteiler/Knoten einsetzen zu müssen.
Wasseraufbereitung und Verteilung stellen die größten Verbraucher in Bezug auf Energie dar. Die Intelligenz moderner Antriebe kann helfen, den Verbrauch zu reduzieren, und sogar bis zur Netto-Energieerzeugung führen. Außerdem lässt sich der Wasserverlust in alten Leitungsnetzen monitoren und dadurch senken.